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Bundesweiter Warntag am 10. September 2026

Veröffentlicht: 30.08.2026
Autor: Marquardt
Quelle: BBK

Um ca. 11 Uhr löst das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) eine Probewarnung über das Modulare Warnsystem (MoWaS) aus. Teilnehmende Kommunen lösen ihre lokalen Warnkanäle dezentral aus. Das können z. B. Sirenen sein. Für die Bevölkerung besteht keine Gefahr und kein Handlungsbedarf. Gegen 11.45 Uhr wird über MoWaS entwarnt.

Die Probewarnung wird über Warn-Apps wie die Warn-App NINA, per Mobilfunkdienst Cell Broadcast, auf digitalen Stadtinformationstafeln und Informationssystemen der Deutschen Bahn angezeigt. Auch viele der an MoWaS angeschlossenen Rundfunksender (Radio und TV) nehmen an der Übung teil.

Die versendeten Warnungen über den Dienst Cell Broadcast lassen sich nicht deaktivieren. Es wird in Medien häufig von "Test-Warnungen" gesprochen, was Personen dazu verleitet, in den Einstellungen auf ihren Mobilgeräten Testmeldungen abzuschalten in der Erwartung, keine Warnung zu erhalten. Rein technisch handelt es bei der Warnung am Warntag aber um eine Meldung mit der höchsten Priorität. Diese lassen sich nicht unterbinden. Siehe dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/EU-Alert#Technische_Spezifikation

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des BBK: https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Bundesweiter-Warntag/bundesweiter-warntag_node.html

(Quelle: u.a. BBK)

 

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